Auf dieser Seite eröffnet artAkus
ein Forum, auf dem
Bürger und Bürgerinnen Kritik und Betroffenheit zur
Zwangsbeschallung durch Musikapparate im privaten und öffentlichen Raum zur
Sprache bringen können.
Je mehr Betroffene sich gegen Zwangsbeschallung wehren,
desto größer ist die Chance, dass die Verantwortlichen zur Einsicht kommen.
Auch Sie können gern einen Leserbrief
verfassen und an das
Postfach der Websitz-Inhaberin senden.
Bitte fassen Sie sich kurz. Die Leserbriefe werden anonymisiert und
möglicherweise gekürzt.
artAkus ist nicht zum Abdruck der Leserbriefe verpflichtet!
Viel Spaß noch bei Ihrer Wanderung
durch artAkus
und seine Links. Empfehlen Sie
uns weiter.
Ich empfehle die Linzer Charta der Hörstadt
sowie „Eine schauerliche
Schallsinfonie von grauenvollem Missklang“ von Dr. Gerhard Fitzthum
Begründung:
Im Zuge der Weiterentwicklung und Verbreitung elektronischer Geräte und Medien
zur Beschallung haben die Belästigungen der Bürger in öffentlichem Raum und
Wohnumfeld erheblich zugenommen. In Einkaufszentren, Supermärkten, Restaurants,
Cafes, Toiletten, Hotels, Verkehrsmitteln, Warteräumen von Ärzten usw. werden
sie ungefragt und wie selbstverständlich mit Musikkonserven beschallt, obwohl
sich immer mehr Bürger davon belästigt fühlen. Die Menschen sind der
Beschallung oft hilflos ausgeliefert (siehe die repräsentative Emnid-Umfrage
von 2005).
Die
Folgen von zu vielen akustischen Reizen, wie z.B. Nervosität, Konzentrations-
und Schlafstörungen, Aggression usw. sind in der Fachwelt hinreichend bekannt.
Die bisher bestehende Lärmschutzgesetzgebung reicht nicht aus, um gegen diese
permanente, weit verbreitete und subtile Form der akustischen Beeinträchtigung
rechtlich und nachhaltig einzuschreiten. Zur Zeit ist man noch angewiesen auf
das eher selten vorkommende, einsichtige Entgegenkommen des Verursachers.
Notwendig
ist deshalb eine Rechtsgrundlage, auf Grund derer die Belästigten vorgehen
können und die mögliche Verursacher von vornherein davon abhält, unnötige
Beschallung im öffentlichen Raum in Gang zu setzen. Diesem öffentlichen Raum
sind alle Einrichtungen, wie Ladengeschäfte, Ämter, Hotels, Krankenhäuser,
Arztpraxen usw. zuzurechnen, die von Bürgern aufgesucht werden können und müssen.
Vergleichbares muss für das Wohnumfeld gelten. Basis dieser rechtlichen
Regelung sollte die Linzer Charta sein.“
Abdruck
auf dem Websitz http://www.artakus.de/forum.html
mit Genehmigung von Pipedown
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G.
Sch. – 10627 Berlin – 18. Januar 2010
Lärmende
Nachbarn empfehlen Gehörschutz „Cord max“
„
... Die lieben Nachbarn sollten mal selbst nur ein paar Stunden täglich mit dem
"Cord max" rumlaufen. Ich habe hier seit einigen Monaten tagsüber
permanent Ohropax drin und meistens jeden Tag zusätzlich noch den
BAUHAUS-Lärmschutz- Kopfhörer auf. Damit lässt sich zwar der Schall tatsächlich
einigermaßen wegdrücken. Aber ich hab mich noch nie so schlecht gefühlt wie in
den letzten Monaten. Wenn ich diese Zwangsverstöpselung in meiner eigenen
Wohnung noch ein paar Monate länger ertragen muss, bin ich psychisch völlig am
Boden. Beste Grüße ...“
Codenummer
024/2009
Matthias
Fenner – 19230 Neu Zachun – 22. Juli 2009
Betreffe:
Bürgerinitiative gegen Lärmterror durch Open-Air-Diskos
„Liebe
Frau Becker,
seit
Jahren kämpfe ich gegen unsere Behörden, um an meinem Wohnort auch die
Sommernächte wieder durchschlafen zu können. An mehreren Wochenenden finden an
einem nahen Badesee Open-Air-Diskos (4 Zelte, 4 Musikrichtungen) von Samstag 21
Uhr bis Sonntags 6 - 8 Uhr statt.
Das
Ordnungsamt versteckt sich hinter der Freizeitlärmrichtlinie und den dort
dargestellten Immissionsrichtwerten. Ich und einige andere Anwohner (ca. 1500 m
entfernt) leiden aber überwiegend unter den dröhnenden Bässen, die bis in die
Schlafzimmer wirken und den Schlaf nachts schier unmöglich machen.
Ich
würde, da ich als Einzelkämpfer bislang nicht viel ausrichten konnte und meine
Nachbarn alles andere als aktiv sind, gern eine BI gründen, da es sicher auch
an anderen Orten in der Republik ähnliche Probleme geben dürfte.
Vielleicht
können Sie, Frau Becker, und die Besucher ihrer Website mir dabei am Anfang ein
wenig unter die Arme greifen.
Zuschriften
bitte gern an: buergergegenlaerm@gmx.de
– Danke ...“
Codenummer
023/2009
K.-H.
Th. – 28359 Bremen – 29. Juni 2009
Betreff:
Wahrnehmung tieffrequenten Schalls
Hallo
Frau Becker,
ich
verfolge Ihre Newsletter und Information mit Interesse und habe Respekt vor
Ihrem Elan, mit dem Sie Ihre Ziele verfolgen. In vielen Bereichen gebe ich
Ihnen recht und auch bei uns, auf dem Lande (Langwedel hat 12.000EW) ist der
Musikterror schon angekommen.
Was
ein wirklicher Punkt in diesem Zusammenhang ist, der Mensch mit seinen
akustischen Sensoren (Ohren) ist in seiner Vollkommenheit, was hören angeht,
nicht zu übertreffen, außer durch Tiere die noch bessere Ohren haben. Was meine
ich damit: Wenn man das Hörspektrum eines gesunden Menschen betrachtet und das
versucht linear aufzuzeigen, kann ein Mensch von 200 µPascal (ca. 16dB) bis
200.000.000 µP (ca. 136 dB) hören. Diese Vorteile Geräusche oder Töne mit einem
Unterschied von Faktor 1.000.000 zu hören und zu interpretieren kann ein Segen
oder auch ein Fluch sein.
Sie
können bei 80dB im Zug sitzen und bei monotonen Geräuschen schlafen, die
gleiche Person kann im Bett liegen und einen ruhigen Ort und durch Geräusche
von 25dB (tropfender Wasserhahn) im Schlaf gestört werden. Hierbei kommt zum
tragen die Töne und Impulse und wie harmonisch empfindet er es. Je leiser die
Umgebung ist, desto empfindlicher wird das Ohr, eine hervorragende natürliche
Eigenschaft, die in der Technik schon nachgebaut wurde.
Desweiteren
hört der Mensch selektiv, ich meine Sie können am Bahnhof stehen, in einer
extremen Geräuscheumgebung und trotzdem können Sie die leise Stimme ihres
Gegenüber hören und verstehen, das Ohr und das Gehirn synchronisieren auf die
Stimme und selektieren das gesprochene aus dem Lärm raus. Diese phantastische
Eigenschaft ist in der Technik nicht nachzubauen. Jedenfalls nicht in diesem
Umfang. Da ist das Geschöpf den Nachbauten um vieles noch voraus. ...“
Codenummer
022/2009
Fred
T. - München – 8. März 2009
Betreff:
Nachbarliche Schikane durch Schwingungen
„Hallo,
Frau Becker!
Ich
suche dringend einen Fall, wo jemand vor ca. 5-8 Jahren seinen
Doppelhausnachbarn mittels tieffrequenter Schallwellen über Lautsprecher aus
dessen Hälfte vertreiben wollte. Die durch Subwoofer ausgelösten Vibrationen
schränkten die Nutzung sehr ein.
Diese
perfide Methode konnte erst nach einem Jahr durch Zufall aufgedeckt und vor
Gericht gebracht werden.
Es wäre mir wichtig, O R T und Z E I T zu erfahren,
um Urteil und Umstände ausfindig zu machen.
Danke
für Ihre Hilfe!" ...“
Codenummer
021/2009
Dr. K. M.
79102 Freiburg – 28. Februar 2009
Betreff: Terror
für die Nachbarschaft mit ferngesteuerter Diskothekenanlage in der Wohnung
„Liebe Frau
Becker,
vor ein
oder zwei Wochen haben Sie eine Nachricht an mich weitergeleitet wegen einer
Ruhestörung mit Subwoofern. Zufällig habe ich einen alten Zeitungsausschnitt
vom 15. 2. 1995 (Badische Zeitung) gefunden. Möglicherweise handelt es sich um
den Fall, den Ihre Korrespondentin meint:
„Mit Techno-Musik aus einer
ferngesteuerten Diskothekenanlage hat ein Hausbewohner aus Groß-Zimmern bei
Darmstadt seine Nachbarn terrorisiert. Der junge Mann hatte in seiner
Dachwohnung Verstärker, kühlschrankgroße Boxen, Bassreflektoren und
Hochtonaufsätze - insgesamt 28 Teile - aufgetürmt und von der Straße aus per
Fernbedienung in Gang gesetzt. Jedesmal, wenn die von den entnervten
Hausbewohnern alarmierte Streife eintraf, schaltete er die Musik ab. Sobald die
Beamten wieder abgerückt waren, drehte er sie wieder auf.“
Herzliche
Grüße ...“
Codenummer
020/2009
C. S - 29223 Celle - 3. Februar 2009
Betreff: Tieffrequenter Schall
Danke für Ihre Seite <http://www.artakus.de/gesetz02.html>!
Die ist detaillierter als das meiste zur rechtlichen Seite des Themas. ...“
Viele
Grüße
Codenummer
019/2009
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Rudolf Kuhr - 82296 Schöngeising - 2. Februar
2009
Betreff: Qualität des Journalismus - Sendung
'Report München' vom 26.01.09
„Liebe Frau Becker,
Hier der Wortlaut eines Briefes, den ich an ca.
30 Sendeanstalten zum obigen Betreff verschickt habe:
„Sehr
geehrte Damen und Herren,
die Themen Ihrer jüngsten Sendung waren wieder einmal von erheblicher
Bedeutung, besonders die zwei Beiträge zum Geld waren sehr informativ. 'Der Fall
Hypo Real Estate' aber war - rein akustisch - für empfindsamere Gemüter nur
sehr schwer zu ertragen, entsetzlich nervend war diese aufdringliche Musik! So
gut und wichtig Ihre Beiträge vom Inhalt her sind, mit der Beimischung von
dramatisierender Musik und Geräuschen entwerten Sie diese Beiträge und damit
auch Ihr Ansehen als seriöse Sendung.
Die
künstliche Dramatisierung von dokumentarischen Berichten stellt nicht nur eine
Verfälschung der Realität dar, sie manipuliert zugleich den Zuschauer und läßt schließlich
einen unterschwelligen Zweifel an der Echtheit der gezeigten Ereignisse
aufkommen. Infotainment sollten Sie nicht zu Ihrem Vorbild werden lassen.
Mit
freundlichen Grüßen
Rudolf
Kuhr“
Die in einer Antwort vom BR aufgestellte
Behauptung: „... Grundsätzlich ist es allerdings so, dass sich die meisten
Zuschauer von einer akustischen Begleitung der Beiträge angesprochen fühlen.
...“ ist nach meinem Gefühl völlig unglaubhaft. Welcher Zuschauer eines
Polit-Magazins wünscht sich akustische Begleitung bei Sachthemen? Es müßte mal
danach geforscht werden, was die Redakteure dazu veranlaßt, den Texten Musik
beizumischen.“
Mit freundlichen Grüßen ...“
Codenummer 018/2009
K.-H.
T., Firma Brühl & Kjaer GmbH – 28359 Bremen – 16. Februar 2006
Betreff:
Humanschwingungen
„Sehr
geehrte Frau Becker,
beiliegend
erhalten Sie die gewünschte Broschüre, .... Das Problem mit Lärm im
Infraschallbereich wird immer größer; gerade bei jungen Leuten ist es sehr
beliebt, tieffrequente Musik laut zu hören. Ein Kunde von uns hat schon seit
geraumer Zeit Probleme mit Nachbarn. Es wird Zeit, dass diese Art von
Belästigung auch durch entsprechende Gesetze und Normen eingeschränkt wird. ...
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. ...“
Codenummer
017/08
M.
& R. F. - 87488 Betzigau - 27. November 2008
Betreff: Baßdröhnende Autofahrer
„Liebe
Frau Becker,
ganz
herzlichen Dank für Ihre Initiativen! (Briefe
an UBA, an Polizeipräsident Berlin, an die Grünen U.B.) Ich werde in Kürze
Ihre Anregungen aufgreifen und Rund-Mails schreiben. Ich bin voll Ihrer
Meinung. Danke!
Mit
freundlichen Grüßen ...“
Codenummer
016/08
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Prof.
Dr. H. G. – 85764 Oberschleißheim – 22. November 2008
Betreff: Baßdröhnende Autofahrer
„Sehr
geehrte Frau Becker,
vielen
Dank für die Information zu Ihrer Korrespondenz mit dem Polizeipräsidenten in
Berlin. Der Brief des Präsidenten verwundert mich allerdings. Mir ist mehrfach
berichtet worden, dass hier in München und dem Umfeld wiederholt Autos mit zu
lauter Musik angehalten worden sind und die Fahrer ein Bußgeld zu zahlen
hatten.
Ich
werde mich aber bei der Polizei erkundigen, ob und welche Regelung es dafür
gibt.
Mit
besten Grüßen ...“
Codenummer
015/08
H.
S. – 65428 Rüsselsheim – 19. Oktober 2008
Betreff:
Exzessiver Betrieb von Kfz-Audioanlagen
„Sehr geehrte Frau Becker,
danke für diesen tollen Brief ans UBA wegen des exzessiven
Betriebes von Kfz-Audioanlagen.
Darf ich diesen Brief mit Hinweis auf Ihre Homepage in meinem
eigenen Mail-Verteiler überregional weiterleiten?
Seitens der BI Hasslocher Straße aus Rüsselsheim gibt es zur
Zeit nichts Aktuelleres zu berichten. Uns fehlt einfach die Unterstützung, da
doch sehr viele Personen Angst haben, öffentlich gegen diese Lärmbelästigungen
vorzugehen.
Ich hatte versucht als Mitglied des VCD dort mehr Druck
auszuüben, leider konnte der VCD bei Herrn Bundesminister Tiefensee diese
Problematik im Bußgeldkatalog nicht
platzieren.
Ich bin mir sicher, dass dies irgendwann kommen wird, bin mir
aber nicht sicher, ob wir es noch erleben werden.
Fakt ist, man bekommt ständig für sein Engagement Lob und
Zuspruch, aber konkrete Unterstützung ist sehr rar.
Mit lieben Grüßen aus Rüsselsheim ...“
Codenummer
014/08
Dr. P. S. –
Berlin – 23. April 2008
Betreff:
Affenmusik wie Waffenlärm
„Ein ordentliches Trampeltier sollte
mindestens ein Dutzend klobige Füße haben, oder? Nein, der leichtfüßige Mensch ist
das allergrößte Trampeltier. Er trampelt und trommelt auf dem Trommelfell - was
für ein Name - mit den im Bass verstärkten Grunzern und Krächzern moderner
Unterhaltungsmusik. ...
So wird die Würde des Menschen mit Füßen
getreten. Sie sollte unantastbar sein, leider sind wir da bundesverfassungslos.
Tasten wäre bereits Fortschritt: Die Sinnesorgane des Menschen sind
"eigentlich" auf allerfeinfühligste Eindrücke eingestellt. Aber statt
feiner Kammerkonzerte gibt es Druckwellen wie bei Zündungen von Bomben. Die
"Gewalt des Basses" bei artAkus erinnert keineswegs zufällig an das
Donnern der globalen Waffen. Welche Spannweite bis hin zum gerade noch
hörbaren, feinen, hochkommunikativen Ton! Wie lange noch will die Menschheit
herzhafte Dampfwalze „satt“, statt herzliche Zärtlichkeit? ...“
Codenummer
013/08
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Dr.
phil. R. D. C. – 22149 Hamburg – 23. Februar 2008
Betreff:
Zwangsbeschallung im öffentlichen Nahverkehr
„
... als
regelmaessiger benutzer von bus und bahn sehe ich mich regelmaessig, mit
steigender tendenz, sehr lautem "pfftt ... tzscht ... pfftt ... tzscht ...
pfftt ... tzscht ... pfftt ... tzscht..." ausgesetzt. diese
extrem laestige geraeuschkulisse, die mir das lesen unmoeglich macht,
uebertoent sogar dann gelegentlich die fahrgeraeusche,
wenn sich der schallerzeuger1 mit seiner hoellenmaschine (mp3,
walkman o.a.) am anderen ende des waggons aufhaelt. im seltenen fall, dass ein
solcher zeitgenosse in meiner reichweite ist, habe ich bisher hoeflich
gefragt,
ob er das geraet bitte leise stellen koenne. gelegentlich funktioniert das. Zunehmend
haeufiger
sehe ich mich unhoeflichen bis barschen reaktionen gegenueber. hier eine
kleine
auswahl:
der
angesprochene sagt: "ja", nach kurzem betasten des regelers geht es
aber genauso laut weiter
der angesprochene sagt
garnichts.
der angesprochene sagt
schlicht und einfach: "nein".
der angesprochene sagt
etwa sinngemaess: "das ist mir jetzt schon zu leise".
der angesprochene sagt
etwa sinngemaess: "wie kaeme ich dazu?".
dies ist nur ein
kleiner auszug aus dem repertoire der bedroehnungskuenstler.
kuerzlich
sah ich auf einem u-bahnhof im schaukasten klein und unauffaellig die "hinweise
zur
nutzung der verkehrsmittel", die das laute betreiben von walkmen, mp3 und
konsorten untersagen. ...“
Codenummer
012/08
A.
A. – 10963 Berlin – 17. Februar 2008
Betreff:
Vermeidbarer Lärm
”Liebe
Ute Becker,
vielen
Dank für Deinen Einsatz gegen unliebsame Beschallung und Lärm!
Was
könnte Berlin nicht eine schöne Stadt sein, wenn in den Straßen weniger
Verkehrslärm wäre?!?!
Wem
ist eigentlich bekannt, daß für Frauen schon bei der Hälfte derjenigen
dezibel-Zahl der Streß anfängt, bei der für Männer der Streß beginnt? Dies
wurde nachgewiesen durch Cortisol-Tests im Blut. Leider sind es hauptsächlich
Männer, die Stadt planen und gar nicht wissen, welch hoher Streß für Frauen der
Verkehrslärm ist.
Wieso
werden wir beim U-Bahn-Fahren eigentlich Dezibel-Pegeln ausgesetzt, die
gesundheitsschädlich sind und über jeder zulässigen Zahl? Warum meckert keiner,
warum schreibt keiner darüber? Warum aber die gequälten Gesichter von dem
Höllenlärm?
Warum
werden Kinder mit Lärm traktiert, bei Straßenfesten, bei Spielfesten, bei
Belustigungen aller Art, bei Weihnachtsfeiern (!)
Warum
werden wir bei Geburtstagsfeiern mit ohrenbetäubendem Lärm traktiert?
Warum
sind Straßen- und Stadtfeste Lärmterror-Orgien?
Warum
sind in den Schulräumen Holz-, Stein- oder sonstige glatte Böden, die Lärm
unerträglich machen? Warum keine Teppichböden, die Lärm abmildern und im
übrigen auch den gesundheitsschädlichen Feinstaub viel besser binden als glatte
Böden? Und die im übrigen sogar leichter zu reinigen wären, man braucht nur zu
saugen – und alle paar Jahre einen neuen Teppichboden verlegen ...
Warum
sind alle so angeblich unempfindlich auf Lärm, wobei wir doch durch die
Wissenschaft wissen, daß das gar nicht stimmt, sondern es so ist, daß selbst
akzeptierter Lärm die Gesundheit schädigt, das Herz streßt, das Gehör belastet?
Warum
haben so viele Menschen Tinnitus?
Warum
warum warum ...“
Codenummer
011/08
G.
M. – 21509 Glinde – 30. Januar 2008
Betreff:
Zwangsbeschallung
„Liebe
Frau Becker,
man sollte Sie klonen, so engagiert, wie Sie gegen die Zwangsbeschallung zu
Werke gehen!
Leider
gibt es viel zu wenige Menschen, die ihr Missfallen äußern. Oft höre ich: „Es
ist doch überall so, da kann man nichts machen!" Unter diesen Menschen ist
mir noch niemand begegnet, der musikalische „Untermalung“ ausdrücklich
wünschte. Ich denke, da gilt es anzusetzen: die Menschen, die Zwangsbeschallung
unerträglich finden, zu offener Kritik motivieren, und jene, denen es
„egal" ist, begreiflich machen, auf welche Weise sie vergewaltigt werden.
Meine
eigene Strategie besteht darin, Geschäfte zu meiden, in denen der
„Einkaufsfunk" aktiv ist oder Muzak sonstiger Art betrieben wird, und dies
den Geschäftsführern mitzuteilen. Häufig erfolgt keine Reaktion, von
Budnikowski jedoch gab es einen langen Entschuldigungsbrief, einen
Einkaufsgutschein und das Versprechen: die Filialleiterin werde für das Problem
sensibilisiert! Es geht also, wenn auch in sehr kleinen Schritten.
Beste
Grüße ...“
Codenummer
010/08
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A.
B. – 24867 Dannewerk - 26. Januar 2008
Betreff:
Zwangsbeschallung in Wartezimmern
„Liebe
Frau Becker,
ich
saß bei meinem Zahnarzt im Wartezimmer und wurde beschallt. Ermutigt durch Ihre
Aktionen fragte ich die Mitwartenden, ob sie die Musik störe. Ich war die
Älteste und fühlte mich am meisten gestört. Aber ich erhielt einstimmig die
Zustimmung aller, dass das Radio ausgeschaltet werden könne. Ähnlich erging es
mir im Behandlungszimmer. Auch hier wurde das Radio bereitwillig ausgeschaltet.
Es geht also!
Vielen
Dank für Ihre Arbeit. ...“
Codenummer
009/08
N. T. - Rechtsanwalt, Oberstaatsanwalt a.D. –
26203 Wardenburg – 3. November 2007
Betreff: Verstärkte Bässe
„ ...las ich von Ihrem Bemühen, gegen
dröhnende Bässe vorzugehen. Es ist sicher eines der vordringlichsten Ziele
unserer Zeit, dieser verhängnisvollen Entwicklung entgegenzuwirken (in Autos,
in Einzelhäusern, in Wohnungen, bei Open-Air-Konzerten, usw.). Die Verursacher
solchen Lärms sind rücksichtslose und verantwortungslose Zeitgenossen, denen
man ein technisches Spielzeug überläßt, ohne die Folgen zu bedenken. Und die
Behörden, die dem entgegenwirken sollten, werden – wie das immer so ist – erst
zwanzig Jahre zu spät reagieren. Wollen wir diese üblen Belästigungen so lange
ertragen?“
Codenummer
008/07
Studienrat
a.D. H. F. – 25482 Appen-Etz – 16. Oktober 2007
Betreff:
Musikberieselung
„...
Mich verdrießt, wie Geschäftsleitungen teils ahnungslos-naiv, teils
willentlich-dreist ihre Kunden verdummen, und zwar auf zweierlei Weise:
...
2.
mit dem albernen Denglisch, das aus jedem Schaufenster grinst. Wer Englisch
nicht gelernt hat, kann mit sale, outlet, fashion und life-style nichts
anfangen, doch wer mit der englischen Sprache vertraut ist, empfindet diese
spasmodische Internationalität als lächerlich, besonders dann, wenn - gar nicht
selten – grammatikalische oder orthographische Fehler enthalten sind.
3.
mit der lästigen Musikberieselung. Es ist ebenso traurig wie komisch, wenn in
einem feinen Hotel, von Vornehmheit durchflutet, mit einem Chef von steifer
Würde, Musik erklingt, die besser in eine Pommesfrites-Bude passen würde, und
man diesen vulgären Lautsprecherausstoß auch noch schön finden soll. Und sagt
man es dem Chef des feinen Restaurants, bekommt man unter ungläubigem Erstaunen
zur Antwort, alle anderen Gäste wünschten es so. Doch noch nie ist ein Gast
gefragt worden. Allerdings traut sich kaum einer, auf diesen Übelstand
hinzuweisen.“
Codenummer 007/07
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R. S – 29223
Betreff:
Zwangsbeschallung
„ ... Auch
ich glaube, dass die Musikanlagenbeschallung zu einer Sucht geworden ist. Auch
wenn die physiologischen Vorgänge, die dem zugrunde liegen, nicht bekannt sind,
spricht das Verhalten dafür. Wenn in Berlin mein „Übermensch“ meinte, er brauche
seinen „Deutsch-Rap“, könnte er Recht gehabt haben. Da mag z. B. eine Rolle
spielen, dass der fremde Rhythmus eine Art Mangelgefühl im Körper „übertönen“
soll. ...
... Das
Bumbum gibt vielen ein – nur vorübergehendes – Gefühl von Lebendigkeit. Um eine
wirkliche Lebendigkeit zu spüren, müssten die meisten eine längere Zeit der
Stille durchmachen, die sie erst wieder für Musik sensibel machen würde.
Das
Musik-Konsumverhalten kommt natürlich dem Profitstreben gewisser Industrien
entgegen und wird von diesen gefördert. So schaukelt sich etwas hoch. ...
...Es gibt
eine Privatsphäre, die der Regeneration dient und auf die man ein Grundrecht
hat. Auch wenn die Mehrheit Bumbum haben will, muss sie mich in meiner
Privatsphäre damit verschonen. Außerhalb meiner Privatsphäre kann ich anderen
ihr Bumbum nicht nehmen (z. B. im Kaufhaus: Die Mehrheit will es wahrscheinlich
so. Da muss ich eben schnell einkaufen und dann schleunigst raus.) In meiner
Privatsphäre jedenfalls genieße ich den Minderheitenschutz. Daher die Berechtigung
der Forderung nach Zimmerlautstärke. Diese wird ja rechtlich zugestanden. Das
wissen viele wirklich nicht und faseln nur etwas von Ruhezeiten. Man stelle
sich vor, jeder dürfe anderen das Leben außerhalb der Ruhezeiten zur Hölle
machen. Hier herrscht Aufklärungsmangel (der sich übrigens auch zeigt, wenn man
im Internet Hausordnungen und Mietrechtsbelehrungen liest). Wir müssen auf
unser Recht auf Privatsphäre – in Verbindung mit Minderheitenschutz – beharren.
...
...Wir
Betroffenen sollten uns auf unser Recht berufen und den hierbei relevanten
Minderheitenschutz beanspruchen. Das hat einfach jeder zu akzeptieren. Nur
fehlt bislang die Lobby dafür. (Ihr Hinweis auf die Unverletzlichkeit der
Wohnung trifft eben dieses Recht, das auf dieses Thema üblicherweise nicht
bezogen wird.) ...“
Code-Nummer
006/07
Prof.
Dr. H. G. – 85764 Oberschleißheim – 14. September 2007
Betreff:
Musikberieselung
„
... mit Vergnügen und Achtung lese ich Ihre wiederholten und offenbar
erfolgreichen Aktivitäten gegen die Musikberieselung. Auch ich bitte überall,
wo es geht, vor allem in Restaurants und in Flugzeugen, um Ausschalten oder
zumindest deutliches "pipe down", was meistens erfolgreich ist, auch
in den USA.
Mit
besten Grüßen und besten Wünschen für weitere erfolgreiche Tätigkeit ...“
Code-Nummer
005/07
Dr.
K. M. – 79102 Freiburg – 6. September 2007
Betreff:
Freizeitlärm
„
... Das größte Lärmproblem der heutigen Zeit ist der Freizeitlärm. Sensible und
ruhebedürftige Menschen bleiben in unserer Spaßgesellschaft und
„Eventkultur" auf der Strecke. Die Genehmigung einer Veranstaltung wie der
Love Parade z.B. wäre früher undenkbar gewesen. Zum einen wegen der Häufung von
Straftaten (ein Sprecher der Polizeigewerkschaft bezeichnete sie als „größte
Drogenparty der Welt"), zum anderen wegen des Lärmterrors für zehntausende
von Anwohnern. Auch Sportveranstaltungen werden inzwischen meistens mit
aggressiver Musik beschallt. Ruhezeiten werden mehr und mehr beschränkt, Sperrstunden
nach hinten verlegt. Die Behörden gehen gegen Ruhestörungen nicht oder nur
halbherzig vor.
Der
gesundheitliche, wirtschaftliche und menschliche Schaden ist groß:
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Unfälle wegen Übermüdung durch Schlafmangel,
Leistungsrückgang, Gehörschäden, Nachbarschaftskonflikte. ...“
Code-Nummer
004/07
▲Zum
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A. H. – 12205 Berlin – 3. September 2007
Betreff: Zwangsbeschallung
„ ... Grundsätzlich sollte man immer den Mut
haben, egal wo, darum zu bitten, die Musik auszuschalten. Dass man dann komisch
angeguckt oder gar angefeindet wird, muss man hinnehmen. Man bekommt auch darin
Übung. Ich empfehle allerdings nicht, sich mit jungen Menschen in der
(Berliner) S- und U-Bahn über die Lautstärke ihrer Walkmen, i-pods oder
Transistorenradios zu unterhalten. – Hier würde allenfalls eine Beschwerde an
das Ordnungsamt nützen. Aber diese Behörden haben leider zu wenig Personal und
scheinen ohnehin nicht daran interessiert, Zivilbeamte in den Öffentlichen
mitfahren zu lassen, die nach dem Rechten sehen. Schade. Ich habe mir
vorgenommen, wenn überhaupt, mehr Bus zu fahren. Da hat man wenigstens einen
Fahrer, der einem eventuell zur Seite steht.
Herzliche Grüße ...“
Code-Nummer
003/07
H.
S. – 65428 Rüsselsheim – 2. September 2007
Betreff:
Exzessiver Betrieb von Kfz-Audioanlagen
„...
warum unternehmen wir nicht endlich etwas gegen den Lärm, der uns wirklich alle
betrifft. Ich meine die aufgemotzten Audioanlagen in den mittlerweile überall
herumfahrenden Pkws. Wir in unserer Straße haben genug. In kleinen Gruppen von
Anwohnern, im Bußgeldbescheid dann Zeugen genannt, notieren wir regelmäßig die
Kennzeichen der „Sünder“ und zeigen sie an. Hiermit versuchen wir, auch weitere
Anwohner zu motivieren, die Verursacher dieses Lärmes zur Anzeige zu bringen.
Da uns sonst niemand unterstützt, müssen wir halt selbst die Initiative
ergreifen. Sollte nicht jeder etwas Zeit für seine Gesundheit opfern? Was
nützen Nachtflugverbote, leise Autos, leise Reifen, leise Straßenbeläge,
Lärmschutzwälle an Autobahnen und vieles mehr, solange die rollende Diskothek
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche geöffnet hat und rücksichtslos jeden beschallt?
...“
Code-Nummer 002/07
C. S. – 29223 Celle - 21. August 2007
...
Ich selbst fühle mich durch nachbarliches Musikhören in meiner Wohnung
regelmäßig gestört und weiß, dass das von den meisten Menschen für
nebensächlich gehalten wird. Dabei ist Zimmerlautstärke vorgeschrieben.
Eingehalten wird sie jedoch kaum, und ihre Einhaltung ist schwer durchzusetzen.
Ich habe zwar mit Hilfe des Vermieters eine Verringerung der Belästigung
erreicht, erwarte aber nach wie vor, dass ich nicht den HipHop eines Nachbarn
hören muss, wenn es ihm gefällt. ...“
Code-Nummer
001/07
Dr. B. H. – 24105 Kiel - 2. März 2006
„ ... es ist schön, dass Sie auf Ihre anregend
vielseitige Internet-Erscheinung aufmerksam gemacht haben, herzlichen Dank
dafür. Als kleinen Gegengruß nach Berlin schicke ich Ihnen eine
"Unterwegserfahrung" aus meinem neuen Gedichtband "Meer
Licht":
Unterwegserfahrung
Unterwegs auf der Suche
nach einem erträglichen Sender
überall Privatsenderschwachsinn,
Geplärre, Gedröhne, Gequatsche
unsäglicher Moderatoren
zwischen Hits und Oldies,
hilfreich der Herrschaft des
Kapitals über Hirnlose.
Dazwischen weniger günstig
sendeplatziert öffentlich rechtlich
ein paar Rückzugsgebiete
der Intelligenz: Ihr Sender,
Ihre Gebühren, Ihr Programm,
NDR Info, Deutschlandsender,
zur Zeit allerdings bloß
Wirtschaftskram und die
tägliche Aktienkurshysterie
an der Wall Street.
Abschalten
welche Wohltat -
Aussteigen
welcher Gewinn -
O du wunderbares Schweigen
wie so weit und still die Welt
am Waldrand
ein Vogel
auch er schweigt
wunderbar angekommen
jeder bei sich.
Mit herzlichem Gruß
und guten Wünschen
Ihr B. H. ©
Code-Nummer
000/06
▲Zum
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„Der
so genannte wissenschaftliche Fortschritt hat den Menschen einen gefährlichen
Umweltschadfaktor gebracht: Lärm.
...
Bisher
wurde das Lärmproblem von den Regierenden ignoriert. Obgleich Lärm ein 100fach höheres
Gesundheitsrisiko darstellt, wird um Asbest viel „Lärm“ gemacht und bezüglich
des Lärms wird in der Öffentlichkeit geschwiegen.
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Zu
diesen durchaus nicht unbedeutendem Erfolg in der Lärmbekämpfung hat auch Ute
Becker mit ihren vielseitigen Aktivitäten beigetragen.
Ihre
Schrift „So öhre denn ...“ ist ein
weiterer Aktivposten, mit dem die Autorin die verlorene „Ökologie der Ruhe“
versucht wieder herzustellen und breite Kreise der Bevölkerung zur „bewussten
Akustikgestaltung“ unserer Umwelt anregen möchte. Es ist zu wünschen, dass
diese Schrift viele Leser findet, die sich mit in die Front derer einreihen,
die den Lärm und den Lärmmachern den Kampf angesagt haben.“
Professor em. Prof. Dr. med. Karl Hecht
Februar 1998
Referenz 2
von
Pipedown – Lautsprecher aus! e.V.
„Frau
Becker gehört zu den Gründungsmitgliedern unseres Vereins am 12. Oktober 2000.
Die
flächendeckende Musikbeschallung des halböffentlichen und öffentlichen Raumes,
seine ansteigende Nutzung durch gehörschädigende Open-Air-Veranstaltungen, die
Erhöhung des Verkehrslärmes durch dröhnende Autoradios, die Störung der
Nachtruhe durch Musikanlagen der Nachbarschaft sind die Gebiete, auf denen sich
Frau Becker engagiert. Hier die Betreiber und Verursacher aufzuklären und auf
die Unzumutbarkeit ihrer vermeidbaren, oft vorsätzlichen Lärmerzeugung
hinzuweisen, hatte sich Frau Becker schon lange vor Beitritt zu unserem Verein
zur Aufgabe gemacht.
Frau
Becker als musisch-kreativer Mensch zeichnet sich in ihren Aktivitäten durch
gute Ideen hinsichtlich durchführbarer, erfolgversprechender Maßnahmen aus,
durch Stichhaltigkeit der Argumente, die dem jeweiligen Adressaten (ob Behörde
oder Privatperson) angepasste treffliche Ausdrucksweise, durch Aufspüren der
Verantwortlichen sowie durch Zähigkeit und Beharrlichkeit.
Wir
schätzen Frau Becker als engagierte Streiterin für das Recht auf Stille.
Harald
Fiedler (Oberstudienrat a. D.)
Vereinsvorsitzender
von Pipedown – Lautsprecher aus! e.V. – Gemeinnütziger Verein für das Recht auf
Stille
Januar 2006
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